Anbau, Auswahl und Ernte der Pflanzen für die ätherischen Öle

Wer den Film „Ratatouille“ gesehen hat, kann sich bestimmt an diese eine Szene erinnern: Remy, die Feinschmeckerratte, kocht ein Ratatouille, das dem miesepetrigen Restaurantkritiker Anton Ego Tränen in die Augen treibt vor Freude. In seinem Kopf explodieren Bilder auss einer Kindheit, von Aromen aus der Natur der Provence, die ihn überwältigen. Was für das beste Ratatouille der Welt gilt, trifft auch auf die besten Öle zu: Die Qualität ist das A und O.

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind natürliche aromatische Verbindungen einer Pflanze. Sie können in Samen, in der Rinde, in den Stängeln, in den Blättern, in den Wurzeln oder auch in der Blüte vorkommen. Pflanzen produzieren diese aromatischen Substanzen, um Insekten anzulocken und um sich vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen. Was für Pflanzen gut ist, kann auch dem Menschen helfen. Schon in der Antike und im Mittelalter setzten die Menschen Öle, und auch Sebastian Kneipp wusste zu berichten:

Die Natur ist die beste Apotheke“.

Wie entstehen ätherische Öle?

Wer ätherische Öle produziert, weiß, dass die Qualität und Potenz eines Öls maßgeblich von folgenden Faktoren abhängt:

  • Boden- und Geländebeschaffenheit
  • Feuchtigkeitsgehalt der Luft und des Bodens
  • klimatische Bedingungen
  • Höhenlage
  • Ph-Wert des Regenwassers und
  • sogar das Tierleben kann eine Rolle spielen, wenn sie mit ihren Hinterlassenschaften für gute Düngung sorgen.

Firmen, die den höchsten Qulitätsstandard anstreben, berücksichtigen diese Faktoren und bauen die Pflanzen dort an, wo sie ihren Ursprung haben. Bei Lavendel ist das zum Beispiel in Südfrankreich und Bulgarien der Fall. Weihrauch stammt ursprünglich aus dem Oman und Somalia. Und die Teebaumpflanze aus Australien- um nur drei Beispiele zu nennen.

Um die höchste Potenz bei einem ätherischen Öl zu erreichen, muss die Pflanze auf die richtige Weise und zur richtigen Zeit geerntet werden.

Schon beim Anbau achten Firmen mit hohem Anspruch darauf, dass vor und während der Wachstumsphase der Pflanzen keine Verunreinigungen durch Pestizide oder andere Giftstoffe die Pflanzenqualität beeinträchtigen. Das Ernteverfahren ist eine Wissenschaft für sich. Der Bauer muss die unterschiedlichen Methoden kennen, um die richtige Vorgehensweise anzuwenden. Ein unerfahrener Landwirt versteht dies möglicherweise nicht oder erachtet es als unwichtig. Dabei benötigt jedes Pflanzenrohmaterial seine eigene Ernteweise.

Beispiel Lavendel:

Wenn Lavendel im Juli seine beste Qualität erreicht und geerntet wird, muss die Blüte innerhalb von zwei Stunden destilliert werden, weil sonst mit jeder Stunde seine Potenz geringer wird.

Andere Pflanzen müssen in den frühen Morgenstunden geerntet werden, weil sie über den Tag durch das UV-Licht an Potenz einbüßen.

FairTrade weiterentwickelt

Es gibt mittlerweile einige Firmen, die sich nicht nur um die Ernte der für sie wichtigen Pflanzen kümmern, sondern auch um die Bauern. Es entstehen immer mehr Handelssysteme, die dafür sorgen, dass besonders die Bauern aus den Regionen der dritten Welt eine faire Bezahlung erhalten. Oft beziehen diese ein monatliches Entgelt, manchmal auch Boni, was dazu führt, dass sie sich zum einen das ganze Jahr über um die Felder und Pflanzen kümmern können, zum anderen, die Absicherung der existenziellen Grundversorgung für sich und ihre Familien erhalten. Oft sind es Bauern, die bereits eine Expertise auf dem gebiet der Erntebedingungen und Erntearbeit besitzen. Nicht selten handelt es sich dabei um Familienverbände, bei denen das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben wurde ist. In anderen Fällen werden aus anfangs unorganisierten Bauern organisierte Genossenschaften gemacht, denen die Möglichkeit einer umfassenden Ausbildung zur Verfügung gestellt wird, um dann noch bessere und nachhaltigere Anbau- und Erntemethoden für die Gewinnung eines optimalen Ölertrages zu erlernen. So kann eine dauerhaft hohe Qualität der Öle gewährleistet werden.

Also eine gelungene Win-Win-Situation.

Was geschieht nach der Ernte?

Nachdem das Pflanzenmaterial geerntet ist, gibt es zwei Methoden, ätherische Öle zu erzeugen: Dampfdestillation und Kaltpressung.

Während die Öle der meisten Pflanzen mit der Hilfe von Wasserdampf destilliert werden, ist für Zitrusfrüchte die Kaltpressung die richtige Lösung. Auch bei diesen Prozessen gelten Wissen, Können und höchster Anspruch als eine wichtige Voraussetzung, um die höchste Qualität der Pflanzenextrakte mit der korrekten chemischen Zusammensetzung sicher zu stellen. Faktoren wie, auf die richtige Temperatur erhitzen und das in der richtigen Geschwindigkeit, sind genauso entscheidend wie richtige Dampfzirkulation, verbunden mit der richtigen Temperatur für den richtigen Zeitraum.

Am Ende dieses Prozesses sollte ein umfassendes Testverfahren stehen, da die Reinheit und Leistungssärke der Öle sicherstellt. Dazu sollte auf jeden Fall die Gaschromatographie zählen. So lässt sich am besten die Zusammensetzung im Detail feststellen. Dies ist wichtig für gleich bleibende Qualität und Potenz. darüber hinaus sollten die Öle auf Rückstände von Pestiziden und anderen Verunreinigungen getestet werden und absolut frei davon sein. Standards wie „BIO“ oder „Organic“ greifen hier viel  zu kurz und sind nicht ausreichend.

Illa Graw

Illa Graw

PS:  Das ist meine persönliche Öle Geschichte. Welches meine Lieblingsöle sind, wie ich sie verwende und viele weitere „Öle-Geschichten“ findest du im Buch „DUFTE WELT – Ein Reiseführer durch die wunderbare Welt der Ätherischen Öle„.

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Sabine Quaritsch

Ich bin Sabine Quaritsch

und gemeinsam mit meinen Mann Matthias bin ich seit über sechs Jahren im "Ölgeschäft".

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