Ätherische Öle – nur für Frauen, die dran glauben?

 

Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit von ätherischen Ölen

Studien zu ätherischen Ölen

In Gesprächen über die Öle kommt hin und wieder die Frage: „Aber man muss dran glauben, oder?“. Um es kurz zu machen: Nein, man muss nicht daran glauben. Die Öle funktionieren bei Frauen, Kindern, Babys, Tieren und sogar bei Männern!

Pfefferminzöl vs. Paracetamol

Zahlreiche Studien belegen inzwischen die Wirkung von (qualitativ hochwertigen) ätherischen Ölen. Im Jahr 1996 beispielweise verglich die Kieler Universitätsklinik für Neurologie die Wirkung von Pfefferminzöl mit Paracetamol. Ergebnis: beide funktionierten gleich gut in der Wirkung auf Spannungskopfschmerzen. Der Vorteil für das Pfefferminzöl liegt klar in den Nebenwirkungen. Paracetamol kann zu Übelkeit, Erbrechen, Blässe, Unterleibsschmerzen und Appetitlosigkeit führen. Die Nebenwirkungen von Pfefferminzöl sind unter anderem: Beruhigung des Magens, natürlicher Wachmacher, kühlend und einiges mehr.

Weihrauch bei MS

Weihrauch kann offenbar Menschen mit Multipler Sklerose (MS) helfen. In einer mehrjährigen Studie hat die Kieler Oberärztin Klarissa Stürner gemeinsam mit dem Hamburger Oberarzt Christoph Heesen Weihrauch als Therapie bei schubförmiger Multipler Sklerose eingesetzt. Bei der Untersuchung mit 28 Teilnehmern hat sie zeigen können, dass Weihrauch die entzündliche Krankheitsaktivität merklich senkt. Die Studienergebnisse hätten die eigenen Erwartungen übertroffen, sagten die beiden verantwortlichen Studienleiter. Weihrauch könnte aufgrund der geringen Nebenwirkungen insbesondere für geringbetroffene und erst kurz erkrankte Multiple-Sklerose-Patienten eine Behandlungsmöglichkeit darstellen.

MRSA (Krankenhauskeime)

Die wohl wichtigste Studie wurde vor fast 10 Jahren schon in der Zeitschrift für zahnärztliche Implantologie veröffentlicht. Es geht um Krankenhauskeime, die in der EU zu jährlich 25.000 Todesfällen führen. Es wurden Eukalyptus-, Teebaum-, Thymian-, Lemon-, Lemongrass- und Nelkenöl mit dem mikrobiologischen Agardiffusionstest gegen klinisch relevante Keime und multiresistente Problemisolate getestet. Die Studie stellt unter anderem fest: „Insbesondere ist die uneingeschränkte Wirkung gegen multiresistente klinische Problemkeime, wie MRSA und Candida krusei, hervorzuheben. Die antiinflammatorischen Eigenschaften ätherischer Öle stellen zudem einen Vorteil gegenüber den klassischen Antiseptika dar“. Falls ich oder jemand aus meiner Familie mal ins Krankenhaus muss, dann in jedem Fall mit Diffuser und On Guard in allen Varianten!

Hanns Hatt

Einer, der sich besonders um die Riech-Forschung verdient gemacht hat, ist Professor Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt. Ja, er hat tatsächlich drei Doktortitel. Er lehrt an der Ruhr-Universität Bochum. Ihm ist unter anderem die Erkenntnis zu verdanken, dass das Sperma den Weg zur Eizelle am Geruch erkennt und, dass jede Körperzelle mit Geruchsrezeptoren ausgestattet ist – nicht nur unsere Nase. Ein besonders empfehlenswertes und leicht zu lesendes Buch von ihm heißt „Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken“ mit vielen weiteren Forschungsergebnissen. Hier fand ich auch einen guten Tipp für Menschen, die nicht mehr gut riechen können. Die Uniklinikum in Jena bietet unter anderem ein Riechtraining an: morgens und abends ein paar Minuten an Rose, Eukalyptus, Nelke und Zitrone schnuppern, um die Neubildung von Riechzellen zu unterstützen.

Wenn man sich auf Suche macht nach Studien, findet man eine ganze Menge. Ätherische Öle und ihre Wirkung sind deutlich besser erforscht als man es auf den ersten Blick vermutet. Die großen Pharmakonzerne haben daran wenig Interesse, weil sich zum Beispiel das Naturprodukt Lavendelöl nicht patentieren lässt. Und damit ist dann kein Geld zu verdienen.

doTERRA versteht sich als Wissenschaftsfirma. Die Abteilung um Dr. Hill umfasst inzwischen mehr als 150 Menschen, die nichts anderes tun als die Öle zu erforschen, um sie noch besser nutzbar zu machen. Ein wichtiger Schritt ist der Bau einer eigenen Klinik auf dem Campus in Utah.

Liebe Männer, ich bin mir sicher, wir auch in diesem Jahr reichlich Futter bekommen werden, um den rationalen Teil unserer Existenz glücklich zu machen!

Matthias, 10.1.2019

Immer der Nase nach!

Wie man die Öle im Diffuser verwendet

Bei uns steht inzwischen in fast jedem Zimmer ein Diffuser – ein Gerät, das mit Hilfe von Ultraschall das Gemisch aus Wasser und Öl zu einem feinen Dunst vernebelt. Gerade läuft die Mischung „Centered“ (1 Balance, 1 Juniper Berry, 2 Peppermint, 1 Vetiver). Grund ist, dass morgen die Verwandtschaft und Freunde – mindesten 15 Leute – kommen, die alle mir großem Appetit gesegnet sind und wir noch nicht wissen, was wir für den Brunch vorbereiten sollen! Da muss man zentriert sein.

Vom Diffuser ins limbische System

Die Anwendung der Öle über die Nase wird oft unterschätzt. Wir sind seit unserer Kinderzeit darauf gepolt, Pillen zu schlucken . Je mehr desto mehr hilft’s. Das ist bei den Ölen anders. Weniger ist oft mehr. Auch über die Nase gelangt das Öl über die Lungen in den Blutkreislauf und damit in den ganzen Körper. Der zweite Weg, den die Öle nehmen, ist der über 30 Millionen Riechzellen in der Nase ins limbische System im Gehirn. An jeder dieser Riechzellen hängen 20 bis 30 kleine Fäden mit Rezeptoren, an denen die Ölmoleküle andocken. Der Rezeptor erzeugt Botenstoffe, die uns verraten, ob uns ein Hauch von Jasmin oder Wilder Orange umweht.

Was nun hineintun in den Diffuser? Wild Orange geht immer, finde ich. Wenn die nervige Schwiegermutter mit Besuch droht, sollte man eine ausreichende Menge Citrus Bliss im Hause haben. Zum Schlafen empfiehlt sich Serenity, Lavendel, Zedernholz, Peace oder eine Mischung aus den Vieren. Als Prophylaxe für Erkältungskrankheiten ist On Guard im Diffuser eine gute Wahl. Viele Ärzte schwören inzwischen darauf für ihr Wartezimmer. Auch den Patienten gefällt’s. Manchmal so gut, dass sie Diffuser samt Inhalt gleich mitnehmen (doofe Idee!).

Mischungen selbst herstellen

Das Schönste aber sind Mischungen, die man selbst kreiert. Eine gute Hilfe dabei ist das Oil-Properties-Wheel von doTERRA: https://media.doterra.com/us/en/flyers/oil-properties-wheel.pdf Hier sind die Öle nach ihren Bestandteilen klassifiziert. Je nach dem, was man bezweckt, sucht man sich die passenden Öle zusammen und fängt an zu experimentieren. Zu meinen Lieblingsmischungen gehört „Happy“ (2 Peppermint, 2 Citrus Bliss, 1 Passion), für die Atemwege: 3 Bergamot, 2 Cardamom und 1 On Guard, für das Immunsystem: 1 Oregano, 3 Lemon, 2 On Guard und 1 Zimt. Für die Läufer unter uns ist die Mischung „Run“ gemacht: 2 Deep Blue, 1 Wintergreen, 2 Eucalyptus und 1 Siberian Fir.

Was passt zusammen?

Ob bestimmte Öle zusammenpassen und harmonieren, kann man ganz einfach ausprobieren: drei oder vier geöffnete Flaschen zusammen in eine Hand nehmen und unter der Nase hin und her bewegen. Dann merkt man auch gleich, welches Öl dominant ist und welches dezenter. Blue Tansy zum Beispiel ist extrem dominant. Ein Tropfen reicht, um ein Großraumbüro danach riechen zu lassen. Auch das eigentlich zarte Spearmint sollte man sparsam verwenden. In Mischungen ist es immer deutlich riechbar.

Diffuser sind übrigens keine Keimschleudern wie manche Leute behaupten. Ganz im Gegenteil: Dadurch, dass die allermeisten Öle antibakterielle Eigenschaften haben, bleibt der Diffuser auf natürliche Art und Weise sauber. Wenn das benutzte Wasser sehr kalkhaltig ist, sollte man ab und an das Gerät vorsichtig mit Essigwasser reinigen.

Matthias, 28.12.2018

dōTERRA Sommertour 2018

Egal, ob Du Dich über dōTERRA informieren möchtest oder Du bereits Kunde bist – es erwarten Dich spannende Themen. Wir freuen uns auf Dich!

  • Einblicke in die Welt der ätherischen Öle und ihre Anwendungen
  • Co-Impact-Sourcing
  • Exklusives Tour-Kit (Yoga-Collection, Copaiba, Blue Tansy, Rose Touch, Jasmine Touch, Neroli Touch)
  • Und vieles mehr!

TOURTERMINE VON DUFTE WELT

Düsseldorf: MI 20.06., 19:00 - 21:00 Uhr
Mercure Hotel Duesseldorf Ratingen,
An der Pönt 50, 40885 Ratingen

Berlin: DO 21.06., 19:00 - 21:00 Uhr
Park Plaza Berlin Kudamm,
Joachimsthaler Straße 28-29,
10719 Berlin

München: MI 27.06., 19:00 - 21:00 Uhr
Hotel Cristal
Schwanthalerstraße 36, 80336 München

Hamburg: DO 28.06., 19:00 - 21:00 Uhr
Kulturpalast,
Öjendorfer Weg 30a, 22119 Hamburg

Teilnahmekosten: 5€ pro Person.
Mehr Informationen findest Du im Internet unter: www.doterraeveryday.eu/summer-tour/

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